Wie hast etz des widder verkaddelt? II.

Es ist schon einige Zeit her. Ich war wohl zwischen 20 und 25. Ich war mit einem Mädel zum Skifahren unterwegs. Muss wohl so eine Wochenend-Reise mit Star FM gewesen sein.

Wir hatten zwar getrennte Zimmer, aber insgeheim erhoffte ich mir schon einiges… Am Abend nach dem Skifahren saßen wir in geselliger Runde am Lagerfeuer vor dem Haus. Es war wirklich ein schöner Abend und wir kamen uns näher. Für mich jedoch aus unerklärlichen Gründen, wollte sie schon früh am Abend nach oben aufs Zimmer. Sie flüsterte mir noch ins Ohr: „Ich gehe jetzt mal in mein Bett. Wenn du willst, kannst du noch nach dem Rechten sehen.“ Na subber, jetzt ist die müd, ich aber überhabbt net. (Beim Probelesen dieses Textes sagte die Meckerliese zu mir: „Du Depp hast wieder die Signale net verstanden. Die wollte an Fickurlaub und du hast es net gschnallt.“)

Naja, ich sagte zu Bärbel: „Das Bier trink ich noch aus und dann schau ich eventuell noch vorbei.“

Sie ging mit einem verführerischen Lächeln und mit einem tiefen Blick nach oben. Wow.

Hm. Nur noch dieses eine Bier und dann geht es nach oben. Fragt mich lieber nicht, was dann passierte. Einige Zeit später sprach ich in die Runde: „Wo ist jetzt der Tequila?“

Filmriss! „Fragt mich mal was gestern war“, wie ich in mein Zimmer mit der Ische gelangte.

Ich wachte auf und da fummelte mir jemand an der Hose rum. Das konnte dann ja nur die Bärbel sein.  „Sie haben ihr Ziel erreicht“, dachte ich mir. „Wie hast etz des widder verkaddelt?“ konnte keiner mehr sagen. Irrtum. Es kam noch viel schlimmer. Die Tür ging auf. Erschrocken öffnete ich, mit Blick auf die Tür, die Augen. Und wer stand da? Die Bärbel. In einem caramelbraunen Neglige. Ein Hauch von Nichts. Mit etwas Phantasie schmeckten ihre herausspitzenden Knospen der Nippel nach Bier. (War aber wohl der falsche Augenblick, sie dies zu fragen). Leck mich am Arsch, sah die heiß aus. Da war ja was. Wer ist die halb nackte, aber nicht unattraktive Fremde? Verdammt! Ich wünschte, ich wäre dichter!

Nachdem ich ja schon ein bisschen was getrunken hatte, ging ich meine Antworten im Kopf durch: ***Es fiel mir schwer, nicht sofort zu Lachen zu beginnen…***

– „Bin eingeschlafen. Gut, dass du mich weckst.“

– „Ich dachte, sie wäre du.“

– „Geil, Zwillinge!“

– „Ich habs doch gewusst, dass da irgendwas falsch is.“

– „Ihr seht euch aber auch verdammt ähnlich.“

– „Es ist nicht, wie es aussieht, es ist noch viel geiler!“

– „Licht aus!“

– „Kuck mal,was ich in meinem Bettchen gefunden habe.“

– „Ups, des ist mir ja noch nie passiert.“

– „Sie hat angefangen.“

– „Spätestens beim Blasen wäre es mir aufgefallen.“

– „Tür zu!“

– „Bock auf nen Dreier?“

– „Bevorst ausflippst, net aufregen, ich habe sie von meinem Geld bezahlt.“

– „Trifft sich gut, diese junge Dame wollte eh gerade gehen. Zieh dich schon mal aus, wir müssen eh reden.“

– „Keine Panik junge Damen, es ist genug für alle da.“

Nachdem sie mich schon etwas ungeduldig und auch ein bisschen entsetzt ansah, entschied ich mich dann für: …

Wie es weiter ging erfahrt ihr eventuell ein ander mal.

Zur ersten „Wie hast etz des widder verkaddelt“ Geschichte.

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