Reisebericht: Skifahren Fieberbrunn

Fieberbrunn: Angefangen hat das ganze Spektakel am Parkplatz am Westpark an der Von-der-Tann-Straße. Zum Glück waren die Leute direkt auf der Straße gestanden. Hätten sich diese hinter der Lärmschutzbebauung versteckt, wir hätten den Treffpunkt wohl nie gefunden und wären nicht nach Fieberbrunn gefahren. Wen ich da alles gesehen habe? Neben der Truppe, die dem Niggo von Anfang an so sympathisch war, sah ich Frau Susanne, den Herrn Helmuth, die Constanze, die Marietta, den Niggo, den Taktik, die Ines. Das wars. Ok, Schlaggi und Steffi natürlich auch, die saßen allerdings noch in meinem Auto.

An dieser Stelle muss ich auch schon das erste Lob loswerden. Für was? Für die Sitzplatzreservierung. Großes Lob an die Frauen! Damit die Männer auch einmal ein Lob erhalten, loben wir diese eben für das Gepäck verstauen.

Zu der Hinfahrt zu den Schluchtenscheißern gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass es für die Zimmerteilerer Schnäpse und Schokolade gab, dass Niggos Freunde an den Zaun pinkelten, und dass ich das Lied von der Donau dank Niggos neuen Freunden nun auswendig kann.

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Nachdem wir im Austria Trend Sporthotel Fontana untergebracht waren, war es nicht das Schlechteste, dass wir eine echte Fontana dabei hatten. So kamen wir recht schnell zu unseren Zimmern und zum Essen. Die Zimmeraufteilung war auch recht schnell geklärt. Kurz zusammengefasst: Bei jedem Dicken, schlief ein schönes Mädel!

Nach einem kurzen Umtrunk begaben wir uns dann auch auf unsere Zimmer. Da der Schlaggi nicht wusste, dass die Türe während der Nacht von innen abgeschlossen war, hatte er einen sehr unruhigen Schlaf. Ich glaube, er hat ungefähr so ausgesehen:

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Am nächsten Morgen gab es, bevor wir uns auf die Piste begaben, ein hervorragendes Frühstück, welches aus diversen Varianten vom Ei, Käse und Wurst, Obst, Tomate, Gurke und Paprika zum selbst Aufschneiden, Müsli, Joghurt, Brot und Brötchen, und so weiter und so fort, bestand. Das Wetter war nicht unbedingt schön. Bei einer Männerrunde hätte es wohl keinen Sinn gemacht, sich den Berg hinauf zu schleppen, aber so war die erste Frage meines Bruders oben: „Waren wir schon mal hier?“ Ich erwiderte dann nur: „Frag mich mal was gestern war…“

Nachdem ich ja des Öfteren so angesprochen werde: „Klar Baschi, du kannst doch gar nicht Skifahren, du kannst doch höchstens den Einkehrschwung!“ gibt es hier den Beweis, dass wir wirklich Skifahren waren. Verdammt,  mir tun die Füße immer noch so weh. (Konnte ja kein Mensch ahnen, dass die Mädels darauf bestanden, dass wir Männer mindestens 4 Stunden mitfahren müssen.)

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Zum Glück verging die Zeit wie im Flug und nach dem Mittagessen konnten wir (die Männer) uns von der Gruppe abseilen. Am Wochenende war ja die Freeride World Tour. Ich habe zwar nichts gesehen, aber muss schon toll gewesen sein. Zu diesem Zeitpunkt waren einige von uns schon in der Après-Ski Bar und unterhielten sich gemütlich bei ein oder zwei Weizen.

Schlaggi: „Abfahrtsrennen in Österreich. Kurz vor Beginn geht eine riesige Lawine ab und begräbt das gesamte Starterfeld unter sich. Am nächsten Tag kommt die Witwe eines Rennläufers in die Dorfturnhalle, um unter den Toten ihren Mann zu identifizieren. Als der erste Sarg geöffnet wird, schluchzt sie leise: „Nein.“ Auch beim zweiten Sarg schüttelt sie den Kopf. Der Deckel des Dritten wird abgehoben. Da lächelt sie: „Ja, das ist er. Gott sei Dank unter den ersten Dreien!“

Nachdem sich der Niggo vom Lachen beruhigt hatte antwortete er: „Passt auf: Drei schwäbische Wintersportler stürzen in eine Gletscherspalte. Eine Rettungsmannschaft des DRK rückt an. Über Megafon wendet sie sich an die Verunglückten: „Hier spricht das Rote Kreuz!“ Antwort aus der Tiefe: „Mir gebet nix!“

Dem fügte ich hinzu: „Das hätte auch vom Tierpfleger kommen können. (+++Insider+++) Da fällt mir noch ein Erlebnis von meiner Zeit als Skilehrer ein. Damals war ich so ziemlich am Ende mit meiner Geduld. „Wollen Sie vielleicht endlich mal auf mich hören?!“ fauchte ich die Schülerin an.“

„Sah sie gut aus? Wie alt war sie denn?“ fragte einer nach.

„Das tut doch nichts zur Sache! „Sie sollen die Beine spreizen!“ sagte ich zu ihr. „Also, so was!“ fauchte sie zurück. „Euch Männern fällt wohl nie was anderes ein!“

„Oh Mann, da fällt mir auch noch etwas ein, das muss aber unter uns bleiben.“ sagte einer von den Anwesenden.

Kopfnicken von allen Seiten.

„Es ist jetzt schon einige Jahre her, da übernachtete ich mit zwei Freunden, dem Biersack und der Weizenanakonda, in einem Hotelbett. Ich hatte links geschlafen und sagte: „Mann, ich hab geträumt, dass man mir einen runtergeholt hat.“ Daraufhin sagte der Biersack, welcher rechts außen geschlafen hatte: „Das ist ja ulkig, das Gleiche habe ich auch geträumt.“ Da sagte die Weizenanakonda, welche in der Mitte geschlafen hatte: „Schade, ich habe nur vom Skifahren geträumt.““

Stimmungswechsel – die Frauen kamen… und alles wurde anders. Plötzlich flog ein Getränk nach dem anderen herein. Nach kurzem Verbleib im Rondell gingen wir rüber in die Enzianhütte.

Wer noch weiß was dann geschah, der war nicht dabei. Ich fand nur noch dieses Video:

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Was danach geschah, da legen wir, liebe Frau Ines, dir zu Liebe den Mantel des Schweigens über die Geschehnisse…

Stimmen zum Wochenende:

– Der Versuch, unseren einzigartigen Schlaggi loszubekommen, ist kläglich gescheitert.

– Was mir beim Fahrstil vom Schlaggi noch einfällt: Der sollte ein T-Shirt tragen: „Ich weiß, dass ich nicht fahren kann, ich will zum Après-Ski!“

– Die Hosenbilder habe ich mal lieber gelöscht.

– Typisch Andi, hat mal wieder einen Hintern drauf. Aber zum Glück ist es ja deiner.

– Die blaue Tasche passt super in mein Wohnzimmer…

– Wer braucht schon Skihelm und Brille dazu?

to “Reisebericht: Skifahren Fieberbrunn”

  1. Hassan says:

    Schöner Artikel mit Schnee, aber in 5 Wochen gibts nen schönen Artikel mit Sonne 🙂

  2. Baschi says:

    Und da wird es folgendes Wortgefecht nicht geben:
    Person 1: „Hey, meine Skier sind so schwer.“
    Person 2: „Leg sie doch auf den Schlitten.“
    Person 3: „Auf den Schlitten, auf den Schlitten.“
    Person 2: „Halt dein Maul. Halt dein Maul.“
    Person 4: „Net schlecht, net schlecht. Soooo, führen wir uns in Mayrhofen nie auf. Ich bin total entsetzt.“

  3. Ines says:

    Hallo zusammen,

    wir sollten auch unbedingt noch einmal das Motto des Wochenendes erwähnen:

    Safety first!

    Hat wirklich toll geklappt!

    War super, hat viel Spaß gemacht und gelacht haben wir! 😉

    Liebe Grüße
    Ines

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