Medientreff Pokal in Schwabach: Lieber Fünfter als Vierter…

Schwabach

Am Samstag, den 25.02.2012, fand das Ü30 Turnier  „Medientreff Pokal“ in Schwabach statt. Unter dem Motto „You´ll never drink alone“ trat unsere Mannschaft, die PSC (Panalpina Soccer Club) mit ihren Helden an.

Unter den 12 teilnehmenden Mannschaften konnte sich die PSC mit einem alles in allem guten 4. Platz zufrieden geben. Eigentlich heißt es ja: „Lieber Fünfter als Vierter“,  aber den Schuh muss sich die Mannschaft selber anziehen.

Falls jemand mal zwei Karten für Celtic gegen Glasgow Rangers übrig hat, ich würde da jemanden kennen, der sich sehr darüber freuen würde…

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Zurück zum Turnier: In diesem mit hochkarätern nur so gespickten Teilnehmerfeld, konnte man mit diesem  Abschneiden, nun wirklich nicht rechnen. Unter anderem waren folgende Spitzenclubs vertreten:  Deportivo Funkhaus Nürnberg, Hinter Mailand, Netzers Söhne, BraWuRös United.

Sogar ein Meisterspieler von 1968 spielte mit. Tasso Wild, er läuft wohl immer noch mehr als ich… Naja, zurück zum Turnier…

Mit etwas Glück hätte das Endspiel erreicht werden können doch leider  versagten beim Sieben—Meter- Schießen gegen den späteren Sieger „DK Promotion“ den beiden „Jungen“ die Nerven so, dass der Traum vom ganz großen Coup vorzeitig begraben werden musste.

Die Leistung der „Jungs“ kann man trotz alledem gar nicht hoch genug in den Himmel heben, da diese Mannschaft in dieser Konstellation noch nie zusammen spielte.

Die Verletzung beim 4. Spiel des ballverliebten Edeltechnickers  „Kolli“  mit der Nummer 10 konnte zum Glück durch eine geschlossene Mannschaftsleistung kompensiert werden. Bis dahin erinnerten sich einige Spieler wohl an dieses Lied:

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Gute Besserung! Junge, komm bald wieder und spiele ab. 🙂

Bis dahin wurden die ersten beiden Spiele knapp gewonnen (2:1+3:2) und das dritte knapp mit 2:4 gegen das R+F Dream Team verloren. Im ganzen Turnierverlauf gab es zwei 2 Minutenstrafen. Dreimal dürft ihr raten, wer diese erhalten hat? Richtig. Wir. Wenn man schon wenig, bis gar keine Kondition hat, sollte man eigentlich mit seinen Kräften ein wenig besser umgehen.  Hier muss der Trainer eindeutig den Hebel ansetzen!

Doch angespornt von unseren fantastischen Fans, (Sandra, Lea, Lara, Meltem, Tarkan, Ayse Su, Jakob, Steffi, Lukas, Uwe und Susi), die auch teilweise mit den Vereinswappen oder ähnlichen Kunstwerken geschminkt waren, wuchs das Team über sich hinaus und aufgrund des Unentschiedens des R+F Teams im letzten Spiel, war der vorzeitige Halbfinaleinzug nicht mehr zu nehmen.

Sie waren es, die uns in einer atemberaubenden Lautstärke zum verdienten 3.Sieg im vierten Spiel anpeitschten.

Ein Highlight war definitiv, dass Günther Koch die Spiele kommentierte! Die Stimmung drohte kurzzeitig fast zu kippen, als er unsere Nummer 8  als Antifußballer bezeichnete.  Er ließ sich jedoch nicht provozieren. Kurze Zeit später bezeichnete er mich als einen der auffälligsten Spieler des Turniers, wobei ich meine Frauenklamotten doch extra zu Hause gelassen hatte. (Fasching war ja vorüber…)

Im letzten Gruppenspiel gegen „Netzers Söhne“  ging es um den Gruppensieg. In einer hochklassigen Partie fielen keine Tore und so endete das Spiel 0 zu 0. So mussten wir als Zweiter gegen den Ersten der anderen Gruppe ran.

In einem hochklassigen Halbfinale, leider ohne unsere Fans (es war schon etwas spät…), aber mit 20.000 anderen Fans im Rücken (O-Ton Günther Koch) gingen wir gegen DK Promotion leider mit 0:1 in Rückstand und kamen über ein 1:1 nicht mehr hinaus. Das 1:1 schoss übrigens der Hilferufende Sebastian, gefangen im Körper eines 38-jährigen, mit dem wohl schönsten Turniertor, mit 116kmh in den Winkel. Doch wo Licht ist, kommt meistens auch Schatten. Und der kam… War er eventuell beim 7 Meter Schießen in Gedanken noch bei den brasilianischen Sambatänzerinnen? Der Traum war ausgeträumt.

Nach einer kurzen Pause traf man erneut Netzers Söhne und verlor mit einer besseren B-5 mit 1:2.

Bevor wir zu den mit Spannung erwarteten Noten kommen, möchte ich die gute Teamarbeit nochmals loben. Hier gibt es die Note 1. Und nächstes Jahr holen wir den Pokal!

Notenspiegel

 „Adler Auge“ Antonio: Sein schwaches Knie merkte man ihm in keiner Sekunde an. Er hielt wie der Teufel persönlich.  Sein gutes Stellungsspiel konnte er auch im Tor unter Beweis stellen. Der Gegner verzweifelte an ihm! Leistete sich kaum Fehler. Note: 1,5

Der Tollkühne Peter:  Überzeugte mit zwei wichtigen Toren. Seine limitierten technischen Fähigkeiten machte er mit Einsatz fast vergessen. Ansonsten glänzte er mit Spielwitz und legte ein paar Großchancen auf. Note 2

„Die Katze“ Da Silva: Der Bruder vom Meisterspieler von Borussia Dortmund ist ein ganz anderer Spielertyp. Er lief und lief und lief. Er war ein ständiger Unruheherd. Dazwischen attackierte er und versuchte nach Kräften, die gegnerische Offensive frühzeitig nicht ins Rollen kommen zu lassen. Note: 2,5

Heiko „Der Hammer“:  Der Professor zeigte im ersten Spiel, wo der Hammer hängt. Machte das wichtige 2:1. Ansonsten immer anspielbar und mannschaftsdienlich. Legte das letzte Tor des Turniers mustergültig vor. Note 2

„El Turko“ Tekin: Ließ sich von den wüsten Beschimpfungen nicht provozieren. Markierte das wichtige erste Turniertor. Rieb sich in tollen Duellen mit den Gegnern auf. Verhinderte mit Geschick und Glück so manches Gegentor. Wagte sich auch als Antreiber über die Mittellinie. Note 2,5

„Die Lunge“ Uwe Sindelhauser:  Erhielt zurecht das Vertrauen vom Trainer. Warf sich in jeden Kopfball und Zweikampf. Verhalf dem Team durch sein technisch versiertes Auftreten zu mehr Spielkultur. Note 2

„Hilfe“ Bassi: Wir brauchen Bass. Der mit Abstand Jüngste im Team wurde prompt interner Torschützenkönig. Müsste ab und zu den besser postierten Nebenmann sehen.  Ansonsten eine Bereicherung für das Team. Note 2

„Kugelblitz“ Mehmet Danisan: Überzeugte als mobile Anspielstation. Kontrollierte fast alle Zuspiele, wenn er sie erreicht hat. Hätte ein Tor verdient gehabt. Biss sich für das Team, trotz Verletzung durch. Note: 2,5

„Der Sanitöter“ Michael Kozina:  Hatte seine stärkste Szene als Sanitäter… Wichtig in der Rolle des Balleroberers. Verdiente sich vom Trainer ein Extralob für das Umsetzen taktischer Vorgaben. Note 2,5

Baschi 81 „Der Poet“:  War wegen der Cheerleader am Anfang noch sehr nervös. Hatte abseits des Platzes seine stärkste Szene, als er es bei der Bedienung verkaddelte. War dem Gegner in Zweikämpfen meist unterlegen, wie eine Banane einem Affen. Spielte ansonsten auffällig unauffällig. Nahm sich die Kritik des Trainers zu Herzen und steigerte sich. Leistete sich kaum Abspielfehler. Note 3

Der Balkan Express:  War wegen seiner Verletzung für eine Benotung nicht lange genug da. Das Team wünscht gute Besserung!

Die Internationalen Pressestimmen folgen eventuell noch…

So, zu guter Letzt noch ein schönes Tor… Keine Angst, nicht von uns…

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