Getränke für Erwachsene

Frag mich mal was gestern war, wann der Mario bei mir gewesen ist und wir uns über alte Geschichten unterhalten haben.

Mario: »Ja wir haben schon einige lustige Dinge gemacht. Warst du da eigentlich noch bei uns, als wir mit der Firma zum Skifahren unterwegs waren und der Stefan in den Bus gespeit hat?«

Ich: »Ne du, da war ich net dabei.«

Mario: »Jedenfalls sind wir mit dem Bus nach Österreich unterwegs. Kennst die Geschichte bestimmt auch. Der Matze, der Riddler und ich haben alle Bier getrunken. Der Stefan hat a Flasche Wodka Sprite gehabt und a Flasche Jacky Cola. Da meint der Stefan so: „Ah………… ihr trinkt Bier… Das hier sind Getränke für Erwachsene.“ Und ich noch so: „Gib mal so nen Schluck her.“  Ich nippe nur kurz an dem Becher und denk mir: „Boah, hat der  da ein Glas Cola drin gelassen und den Rest mit Jackie aufgefüllt?“ Wahnsinn… Und der Stefan immer weiter am Bechern, die ganze Zeit.

Naja, jedenfalls, irgendwann musste ich ja auch mal auf Toilette. Da bin ich aufs Klo gegangen und hab geschifft. Da mach ich danach die Tür auf, steht die Isa davor… Nimmt mich so am Arm. Ich denk mir so: „Was ist denn jetzt los?“  Völlig aufgeregt sagt sie: „Hey, du musst aufwischen, der Stefan hat gekotzt.« Und ich so: “Was?“ Okay, dachte ich mir, ich war ja auch nicht mehr so wirklich am Start, ne!«

Ich: »Hm.«

Mario: »Dann komm ich so die Treppe vom Klo hoch und sehe schon…. Der ganze hintere Bus…LEER!«

Ich breche vor lachen fast zusammen, aber er erzählt weiter:

»Alle vorne. Und ich denk mir: „Was geht denn mit denen ab? Ich geh dann immer weiter hinter und ich rieche schon…. Okay, der Stefan hat vorher ein Brötchen mit Paprikawurst gegessen. Die ganze Paprikawurst auf dem Flur und der Assel im Koma. Ich habe dann gefragt: „Ist der jetzt weggepennt?“ Und die Isa: „Ja, ja, aber nicht stören, sonst muss er nochmal speien. Wir haben ihm da schon so eine Tüte hingehängt.«

Ich war kurz ein: »Davor schon? Bevor er gespeit hat?«

Mario: »Nee danach. Ich hab mir auch so gedacht, ihr seid so Pfosten. Wobei, vielleicht muss er ja nochmal. Gut, hab ich mir ne Küchenrolle vom Fahrer geholt und ein bißchen Mineralwasser zum hinschütten und saubermachen. Jedenfalls, während ich da so werkle, seh ich schon den Stefan, plustert die Backen auf: „Boah.“

„Ey Stefan, da hängt a Tütn.“ Und er: „Ohhhhhh, gut.“ und speit nei. Gott sei Dank ist die Tüte dagewesen.«

Ich: »Sonst hätte er dich vollgespeit.«

»Ja bestimmt. Hätte mir wahrscheinlich mitten ins Gesicht gespeit. Und dann wär was los gewesen… Aber wie du weißt, wie wir nach München gefahren sind… Da hab ich einen Schluckauf bekommen und der war verheerend.«

Diese Geschichte „Der verheerende Schluckauf“ gibt es an dieser Stelle nicht.

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Auf diesem Weg nochmal herzlichen Glückwunsch an Sigge und Michi zum erreichen der magischen Zahl… 🙂

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