Der Tag X war gekommen. Ich dachte mir noch früh am Morgen: Ich wünschte ich wäre Dichter oder muss denn so was wirklich sein, ist das Leben nicht viel zu schön? Der langersehnte Tag war endlich da und voller Vorfreude und mit etwas flauem Gefühl in der Magengegend ging ich die Treppen hinunter zum Auto. Voller Vorfreude war allerdings nur die Schlaggi-Maus. Ich nicht. Ich hatte mit meinem Leben für diesen Tag abgeschlossen. Mein Testament hatte ich allerdings nicht geschrieben. Sollten sich doch die Hinterbliebenen mit meinen Schulden rumärgern.
Um 08.30 Uhr war Treffpunkt am Neptunweg. Pünktlich waren dort mein Bruderherz, die Inesch, die Steffi und Meiner-Einer. Unpünktlich wie eh und je: Die Schlaggi-Maus.








